26. RADJUGENDTOUR ASVÖ 2011
ASVÖ-Radjugendtour 2011
12.08.2011
Vorwort des RVU Präsidenten
Ein weiteres Rundfahrten-Abendteuer kann beginnen, denn wiir starten mit einer jungen Mannschaft, die international noch wenig bis keine Erfahrung hat. Einzig Lukas Rutishauser weiss, was ihn erwartet, war er doch schon letztes Jahr dabei.
Fehler dürfen gemacht werden, wenn daraus die richtigen Lehren gezogen werden, ist ein erstes wichtiges Ziel erreicht.
Motiviert und engagiert, bis das ganze Fahrerfeld viberiert! Durchtreten, nicht wegtreten!
Folgende Fahrer sind dabei:
- LUKAS RUTISHAUSER, 1995, RMV ELGG
- SIMON BRÜHLMANN, 1995, RV ZÜRICH
- PHILIPP SCHMIDLIN, 1995, RV USTER
- CYRILL KUNZ, 1996, RMV ELGG
- PATRICK MÜLLER, 1995, RV WETZIKON
- LUKAS STEINER, 1995, RMV ELGG
Betreuer: Markus Denzler, Marcel Rohner, Hans Temperli, RV Uster
Reisebericht
Die Vorgaben waren also allen klar!
Heute um 06.30 bis 07.00 Uhr wurde Aufgeladen und eine halbe Stunde später starteten wir Richtung Burgenland! Nach einem kurzen Zwischenstopp vor München, kamen wir, aufgrund diverser Baustellen, etwas ins Stocken! So erreichten wir unsere Mittags-Raststätte erst um 2 Uhr! Danach ging es wohl genährt weiter Richtung Ziel! Nach diversen Pinkelpausen, welche Böbeli beinahe zur Weissglut trieben, kamen wir nach 11stündiger Reise im Hotel Fuith an!
Es grüsst euch das Betreuerteam.
Programm vom 14.08.2011

Prolog
1.Tag der Wahrheit!
Heute stand der Prolog an, in Oberpullendorf startete die diesjährige Tour. Unsere sechs jungen Fahrer hatten sich viel vorgenommen. In Anbetracht der Stärke und Klasse der meisten gegnerischen Teams, wird man in den nächsten Etappen Angriffsgeist und Efforts brauchen, um gegen diese bestehen zu können.
Zum heutigen Prolog ein Sprinter-Zeitfahren/Distanz 2km. siegte ein Slowake mit dem unglaublichen Stundenmittel von 49.7km/h!!!
Am Start waren 122 (!) Fahrer aus 22 Teams/Nationen
Als bestklassierter unserer Fahrer kam Patrick Müller als 67.ter mit nur 12 Sekunden Rückstand ins Ziel, unter den "Youngsters" bedeutet das den ausgezeichneten 14.ten Zwischenrang. Der anderen unser Fahrer reihte sich dahinter ein, Cyrill Kunz 73.ter, Simon Brühlmann 86.ter. Lukas Rutishauser, Lukas Steiner und Philipp Schmidlin klassierten sich im hinteren Viertel. Alle Fahrer haben ihr Soll zu 120% erfüllt und freuen sich auf die morgige Etappe, auf der das Motto "Angriff total" lauten wird.
Das Betreuerteam

1. Etappe Deutsch-Kaltenbrunn (3 Runden)
Tag der Wahrheit zum Zweiten!
Bei feucht warmen Wetter startete heute die erste Etappe Deutsch Kaltbrunn. Frohen Mutes gingen unsere Fahrer an den Start, doch die Freude wurde nach nur 1,5km jäh gebremst! Philipp musste, bevor die Autokolonne sich überhaupt einordnen konnte, einen Hinterradwechsel vollziehen. Nach 10 minütiger fulminanter Aufholjagd hinter dem Mannschaftsfahrzeug, reichte es leider trotzdem nicht mehr ganz bis ins Feld zurück. Ebenfalls phänomenal war die Leistung von Cyrill Kunz, der schlicht und einfach über sich hinausgewachsen ist. Dies musste er gegen abend dann am eigenem Leib erfahren, mit Unwohlsein geht es heute schon früh ab ins Bett.
Es grüssen: die scharfen Stecher und Herzensbrecher
Fotos von der 1. Etappe (Bilder Willy Knobel)
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2. Etappe

2. Etappe
und Kultur im Burgenland!
Auch der heutige Tag fing unter strahlend blauem Himmel, wieder mit einem leichten Ausfährtchen an. Danach standen, die nicht wegzudenkenden, sagenhaften Spaghetti auf dem Speiseteller. Die heutige Etappe ging über 86 km und 3 giftige Anstiege, teilweise bis zu 14% steil. Auch heute war in der Wagenkolonne gleich zu Beginn wieder der Bär los, ein Defekt jagte den anderen, wir blieben heute glücklicherweise verschont. Nach einiger Zeit erblickten wir unseren kleinsten "Rattihnio" Steiner in der Wagenkolonne. Hinter dem Mannschaftswagen versuchte er nochmals alles, um sich zurück ins Feld zu kämpfen, doch trotz bravouröser Leistung reichte es, auch "dank" eines nervenden Kommissärs nicht mehr ganz und musste so, begleitet von beinahe doppelt so grossen Kalibern weiterfahren.
Nach der Etappe begann dann unser kleiner Kulturausflug. Wir hatten die Ehre die älteste Eiche Europas zu besichtigen; Umfang von 8 Metern und über 1000 jährig, wahrhaftig ein Muss für jeden "Urlauber", auch für Böbeli - der Mann für alle Fälle!
Es grüsst das Betreuerteam

Fotos von der 2. Etappe
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Ruhetag mit anschliessendem Tourabend
Etwas Erholung
Nach den vorangegangenen Strapazen, geniessen wir heute unseren Ruhetag. Am Vormittag stand zwar noch eine kurze Ausfahrt an, doch danach war wirklich Erholung angesagt. Am frühen abend fand der alljährliche Tourabend an, bei dem sich alle Teams auf dem Dorfplatz von Bad-Tatzmannsdorf versammeln und bei gemütlichem Zusammensein sich vorzustellen, dazu noch die Ansprachen der diversen Offiziellen. Dem Anlass entsprechend, wurde auch auf das Outfit grosses Augenmerk gelegt. Insgesamt war es ein sehr gelungener Anlass unter strahlend blauem Himmel.
Das ganze Team grüsst nach Hause
Bilder: Willy Knobel
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Sturzfestival!
Die heutige Etappe fand in Schwarzau am Steinfeld statt, da angekommen gab es anstelle des normalen Aufwärmprogramms eine kurze Wasserschlacht. Die Profil der Etappe war etwas flacher als die bisherigen, so rechnete sich auch Lukas Rutishauser gewisse Chancen aus. Diese Hoffnung musste er aber leider schon nach kurzer Zeit wieder begraben, als er nach 3 km in einen grösseren Sturz verwickelt war, bei dem sein Rad in die Brüche ging. Auf dem Ersatzrad ging es aber mit ein einigen Sekunden Verspätung weiter. Trotz hilfsbereiten Rennkommissären, die mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Herzblut die jungen Rennfahrer leiteten, hat die Aufholjagd nicht zum gewünschten Ziel geführt. Der Rest unserer Truppe zeigte in einem sehr animierten Rennen, abermals eine Superleistung.
Das Betreuerteam
Bilder Willy Knobel
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Schlussetappe
Hochs und Tiefs
Die 4. und somit Schlussetappe verlief gut. Patrick Müller war zeitweise in den Spitzengruppen + wurde von Cyrill Kunz vorbildlich unterstützt. Leider fuhr die Defekthexe wieder mit: Simon Brühlmann musste auf das Ersatzvelo umsteigen. Philipp Schmidlin fuhr einer ins Hinterrad, auch ein ärgerlicher, zeitraubender Radwechsel. Beide verloren den Anschluss. Lukas Rutishauser fuhr sehr gut und kam erstmals ohne Defekt + Sturz durch. Lukas Steiner fuhr seine beste Etappe.
In Kürze folgen noch Bilder vom Abschluss-Essen und ein Schlussbericht von Hans Temperli.
Morgen geht es auf die lange Reise nach Hause, wobei wir die Defekthexe im Burgenland in den Kerker gesperrt haben.
Das Betreuerteam

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12. Cyrill Kunz
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17. Patrick Müller
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61. Lukas Rutishauser
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MORGEN GEHT ES AUF DIE LANGE HEIMREISE
Attraktive Bilder von Willy Knobel
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Abschlussbericht
Ich glaube im Namen aller Beteiligten sagen zu dürfen, dass die Rundfahrt für alle Beteiligten eine Riesensache war. Der Teamgeist war optimal.
Der Einsatz aller Fahrer über 100% und das Betreuerduo Böbeli und Mäse unschlagbar.
Ich, aber auch die ganze Delegation waren sich bewusst, dass wir ein sehr schwieriges, anforderungsreiches Etappenrennen bestreiten werden.
Mit einer der jüngsten und unerfahrensden Mannschaften galt es vorerst Erfahrungen zu sammeln, auch aus schwierigen Situationen das Beste zu machen. Was rundum gelang. Vier Etappenlang!
Renndaten:
318 Rennkilometer. 22 Mannschaften. 18 Nationen. Bergpreise mit 14% Steigung. Längste Etappe 86km. 132 Fahrer am Start. Schnitt des Siegers: 41 km/h usw.
Diese Zahlen verdeutlichen was für Anforderungen an die Fahrer gestellt wurden.
Mit Bravour haben unsere Athleten diese Aufgabe angepackt und gemeistert. Sechsmal Etappenränge in den ersten 30. 13. Rang im Mannschaftsklassement. Im Gesamtklassement der Youngster Platz 8 mit Patrick Müller und Platz 10 mit Cyrill Kunz. Eine Ausbeute die sich sehen lässt.
Patrick Müller und Cyrill Kunz "Die Teamleader"
Diese beiden Youngster ergänzten sich im ganzen Rennverlauf sehr gut und erzielten Superresultate.
Entschlossen und unerschrocken mischten sie mit solange es ging.
Patrick ist schon eine rechte Persönlichkeit in allen Belangen und trotz den hohen Zielen, die er sich selber setzt, fehlt der "Schuss" Lockerheit nicht den es braucht um den totalen Erfolg zu haben. Dieser "Schuss" fehlt vielleicht Cyrill noch ein wenig. Die Begeisterung und Leidenschaft der beiden für den Leistungssport ist vorbildlich. Auf diesem Weg weitermachen! Die kommenden Erfolge die sich zweifellos einstellen werden geniessen, richtig werten und vor allem das
vorhandene vertraute und gute
Umfeld noch möglichst lange, lange beibehalten! Ihr Beide sind Extraklasse!
Simon Brühlmann "der Zauderer" Lukas Rutishauser "der Glücklose"
Simon Brühlmann, der Pechvogel der letztjährigen Rundfahrt schlechthin, wollte das Glück erzwingen und haderte oft mit dem Schicksal. Sein athletisches Leistungsvermögen ist annähernd so gut wie dies von Cyrill und Patrick. Der Unterschied ist einfach, dass er in entscheidenden Momenten nicht alles auf eine Karte setzt und unerschrocken die Ellbogen stellt. Wenn er seinen persönlichen Erwartungen nicht entspricht, "hängt" er zu lange mit seinen Gedanken dem Versäumten nach. Für seine Enwicklung ist es sehr wichtig, dass er einsieht, dass Trainerwechsel und andere Trainingspläne, Vereins- und Sportgruppenwechsel usw. in diesem Alter selten den gewünschten Erfolg bringen.
Ein Umfeld (wie es die Elgger haben) in das er Vertrauen hat und ihm hilft wichtiges von unwichtigem zu trennen könnte ihn auf die Erfolgsstrasse bringen.
Lukas Rutishauser der ebenfalls das zweite mal dabei sein konnte, war die Rundfahrt ein "Knorz" trotz guter Einstellung konnte er sein Können nicht umsetzen. Wenn er einmal dabei war landete er unverschuldet in einem Massensturz, kaum aufgeschlossen fuhr ihm wieder einer ins Hinterrad oder es stand ein Begleitmotorrad oder Auto unglücklich in der Gasse. In der letzten und schwersten Etappe konnte er erstmals sein Können umsetzen. Ihm kann man nur empfehlen weitermachen. Kopfhoch und durch und mit Optimismus
zur anstehenden Luxenburgrundfahrt starten.
Lukas Steiner "der Sonnenschein" Philipp Schmidlin "der unerfahrene Kamikaze"
Lukas Steiner und Philipp Schmidlin sind naturbedingt, körperlich noch nicht soweit, dass sie in einem solchen Rennen die Musik machen könne. Betrachtet man aber die Voraussetzungen die sie zur Zeit haben und die erbrachten Leistungen, kann man nur feststellen: Sensationell! Lukas wehrte sich mit allem was er hatte, Beine, Mund und Ellbogen,gegen die "Bäume" von Gleichaltrigen. Seine positive Einstellung, sein Kämpferherz und positiv zu denken, werden von Erfolg gekrönt sein. Geduld haben die Zeit wird kommen wo die Gegner erfolglos in Stein (er) beissen. Als Stimmungsmacher für jedes Team unersetzlich und wertvoll!
Phillipp Schmidlin der letztes Jahr an den Anfängerrennen noch regelmässig abgewatscht wurde zeigte ein beherztes Rennen. Er fährt erst das zweite Jahr richtg Velo und hat von seinem früherem Sport dem Schwimmen eines mitgenommen: Nicht untergehen! Er wurde buchstäblich ins kalte Wasser geworfen und was er zeitweise abzog war, Filmreif.
Keiner bewegte sich in der Autokollonne so sicher und schnell. Er nutzte alle Autos Sanitätsmotorräder und die der Funktonäre gnadenlos aus, kämpfte sich mehrmals ins Feld zurück
und wenn eine Abfahrt anstand war er wieder mitten im Haufen, wurde bei der nächsten Steigung wieder rausgespühlt und das Spielchen begann von vorn, bis er am Boden war.
Auch für ihn gilt das gleiche wie für Lukas Steiner dranbleiben, leidenschaftlich kämpfen, nicht aufgeben, Geduld haben.
Böbeli "der Muntermacher und Chrampfer" Mäse "der stille Tourabendkönig"
Markus Denzler (Böbeli) ist zweifellos die Perle in einem Team, was er alles für "seine" jeweiligen Rennfahrer macht ist schlichtweg grossartig. Da bleiben keine Wünsche offen!
An der Verpflegung rackert er bis zum umfallen. Mit täglichen Präsenten für die Fahrer heitert er die Stimmung auf. Kann aber manchmal richtig "böse" sein und Klartext reden, so dass die Fahrer im richtigen Moment
wissen: Spass vorbei, Rennen und Vorbereitung beginnt!
Marcel Rohner war erstmals an einer Rundfahrt dabei.
Etwas im Hintergrund erledigte er seine Aufgaben hervorragend. Mit viel Übersicht und Können fuhr er in der Begleitkollonne und stand auch in sehr hektischen Situationen über der Sache. Am Tourabend bestach er mit seinem Durchhaltevermögen und wurde heimlich zum nächtlichen/morgendlichen Tourabendkönig gekürt!
In Salzburg wurde die Tour im bekannten Restaurant Eulenspiegel in der Altstadt offiziell beendet. Das Essen war super und für die Unterhaltung sorgte Böbeli.
Ich möchte es nicht unterlassen allen Beteiligten recht herzlich zu danken. Auch den Eltern, die uns ihre Sprösslinge für eine Woche anvertraut haben.
Ich hoffe es hat allen gefallen und freue mich auf das nächste Jahr. Tschüss oder BABA wie man im Burgenland sagt.
Hans Temperli















































